Wichtige Änderungen bei der Heizungsförderung: Jetzt noch schnell die aktuellen Konditionen sichern!

Inhaltsverzeichnis

Die Bundesregierung hat weitreichende Eckpunkte für eine Neugestaltung der Heizungsförderung (BEG EM) verabschiedet, die bereits ab Juli 2026 greifen. Während einige soziale Aspekte gestärkt werden, sieht sich die Wärmepumpenbranche mit deutlichen Kürzungen konfrontiert, die Hauseigentümer zum schnellen Handeln zwingen.

Was ändert sich konkret?

Die Reform bringt eine schrittweise Absenkung der finanziellen Unterstützung mit sich:

  • Degression der förderfähigen Kosten: Unmittelbar mit dem Neustart sinken die maximal förderfähigen Investitionskosten um 2.000 Euro (auf 28.000 Euro für die erste Wohneinheit). Danach folgt alle sechs Monate eine weitere Senkung um jeweils 750 Euro.
  • Kürzung des Klimageschwindigkeits-Bonus: Dieser Bonus für den schnellen Austausch alter fossiler Heizungen wird schrittweise alle sechs Monate um vier Prozentpunkte reduziert.
  • Wegfall von Boni: Der bisherige Effizienzbonus für natürliche Kältemittel oder Erdwärme entfällt künftig, da diese Technologien laut Bundesregierung bereits am Markt etabliert sind.

Stärkere soziale Staffelung und neue Anreize

Ein positiver Aspekt der Reform ist die stärkere Berücksichtigung der sozialen Lage:

  • Erhöhter Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro steigt der Bonus von 30 % auf 40 %.
  • Neuer Bonus für geringe Einkommen: Haushalte zwischen 40.000 und 50.000 Euro erhalten künftig einen Bonus von 10 %.
  • Kinderzuschlag: Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind profitieren von einer effektiven Anhebung der Einkommensgrenzen um 10.000 Euro.
  • EU-Bonus: Um die europäische Wertschöpfung zu stärken, wird ein 15 %-Bonus für Wärmepumpen aus dem europäischen Wirtschaftsraum eingeführt. Da dies jedoch durch eine Absenkung der Grundförderung gegenfinanziert wird, ist dieser Punkt kostenneutral gestaltet.

Branchenkritik und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. warnt davor, dass die Kürzungen die Investitionsbereitschaft bremsen könnten. Damit die Wärmepumpe dauerhaft wirtschaftlich attraktiv bleibt, fordert der Verband neben der Förderung eine konsequente Entlastung des Strompreises, etwa durch eine Absenkung der Stromsteuer, sowie eine verlässliche CO₂-Bepreisung.

Achtung: Kurzfristiger Antragsstopp droht!

Experten raten zur Eile: Aufgrund der technischen Umstellung der IT-Systeme bei KfW und BAFA sowie zur Vermeidung von Vorzieheffekten könnte es kurzfristig zu einem Antragsstopp kommen.

Unser Rat: Wer bereits eine „Bestätigung zum Antrag“ (BzA) vorliegen hat, sollte schnellstmöglich den Förderantrag über das KfW-Portal stellen, um sich noch die aktuell besseren Konditionen zu sichern, bevor die Einschnitte wirksam werden.

Weitere Details und aktuelle Meldungen finden Sie unter:
https://www.waermepumpe.de/presse/pressemitteilungen/

Diesen Beitrag teilen:

Jetzt kostenfreie Beratung anfragen

Wofür interessieren Sie sich?

Inhaltsverzeichnis

Zentrale Mainaschaff

Am Glockenturm 7 63814 Mainaschaff