Infrarotheizung im Neubau Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus

Infrarotheizung im Neubau Ein- und Zweifamilienhaus

neue Häuser sind gut gedämmt. Die nötige Energie zum Heizen ist gering. Fast jedes neue Haus wird mit einer Solaranlage ausgestattet. Da liegt es doch sehr Nahe auch die Beheizung komplett elektrisch zu betreiben. Die Infrarotheizung im Neubau ist hier sicherlich eine clevere Alternative und bietet einige Vorteile. Sie benötigen im ganzen Haus nur noch einen Energieträger (Strom) und keinen Gasanschluss und keinen Öltank oder Pellets- Tank. Auch die aufwendige Verlegung einer Fußbodenheizung für eine Wärmepumpe entfällt. Die Baukosten sinken.

Weitere Informationen zur Infrarotheizung im Neubau

Infrarotheizung im Neubau

Bilder und Anwendungsbeispiele der Infrarotheizung im Neubau

Die Infrarotheizung kann an der Wand, an der Decke oder auch in Dach- Schrägen montiert werden. Auch ein bündiger Einbau ist mit etwas Abstand für die Hinterlüftung möglich. Rückseitige Beleuchtung mit LED ist möglich. Infrarotheizungen werden zu ca. 85% in weiß bestellt. Möglich sind aber auch Infrarotheizungen mit Bildmotiven oder eine Infrarotheizung als Spiegel. Nachfolgende einige Wohn- Beispiele:

Beispiel Kalkulation der Anschaffungskosten für ein Einfamilienhaus

Um den EneV Mindeststandard, also KfW100 zu erreichen benötigen Sie die Komponenten:

Infrarotheizung um die Heizlast abzudecken (kann auch mit Leistungsreserven kalkuliert werden)

Brauchwasser- Wärmepumpe mit Pufferspeicher für die Warmwasser- Versorgung

Photovoltaikanlage mit einer Mindestgröße (richtet sich nach beheizter Fläche im Haus)

Grundsätzlich können auch höhere Standards wie etwa KfW55, KfW40plus etc erreicht werden. Diese Standards werden aber in erster Linie durch eine bessere Dämmung, einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und andere Maßnahmen erreicht.

Haus bauen mit Infrarotheizung

Energieverbrauch und Heizkosten der Infrarotheizung im Neubau

Die durchschnittlichen Stromkosten (Abschlagszahlung) pro Monat für einen 4- Personen Haushalt in Deutschland betragen 80-120 Euro. Das entspricht ca. 4.000 kW/h.  Der Verbrauch einer Heizung ist immer abhängig vom jeweiligen Heizverhalten. Wir möchten in unserer Beispielkalkulation keinen unrealistischen Wert angeben. Ein Jahresverbrauch von 8.000 kW/h (Kilowattstunden)  ist sicherlich ein reichlicher Durchschnittswert. Hinzu kommt die nötige Energie für die Warmwasser- Erwärmung.

Beschreibung Jahres- Energieverbrauch
Infrarotheizung Anlage 8kW spezifische Gesamtleistung für 150m² Wohnfläche, 180 Heiztage 8.000 kW/h
Warmwasser- Wärmepumpe, 270 Liter Speicher , für 4 Personen 800 kW/h
durchschnittl. Haushalts- Stromverbrauch Familie 4 Personen 4.000 kW/h
gesamt 12.800 kW/h

tatsächliche Heizkosten und Gesamt- Energiekosten

Die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach aus unserem Rechenbeispiel mit 9,5kWp Leistung wird im Mittel sicherlich ca. 9.000 kW/h Strom über das Jahr verteilt erzeugen. Entscheidend ist nun der Eigenverbrauchsanteil, also wieviel Prozent der selbst erzeugten elektrischen Energie direkt im Haus genutzt/ verbraucht werden kann. Ein realistischer Wert liegt hier zwischen 30% und 50%. Bei 30% Eigenverbrauch können so etwa 2.700 kW/h pro Jahr direkt genutzt werden, die verbleibenden 10.100 kW/h kaufen Sie aus dem Stromnetz zu. In unseren Beispiel betragen die Stromkosten im Netz 0,26 Euro pro Kilowattstunde (Durchschnittswert 2019). Strom aus der Solaranlage, der nicht verbraucht werden kann wird in das Netz verkauft. Dafür erhalten Sie eine Vergütung welche nach dem EEG- Gesetz 20 Jahre garantiert wird.

Die Betriebs- Nebenkosten wie Wartung, Verschleiß, Versicherung und Austausch sind mit 430,- Euro pro Jahr berücksichtigt!

Zwei Rechenbeispiele in der Übersicht:

Eigenverbrauch Anteil Rechenweg Betriebskosten pro Monat
30% 12.800kW/h Jahresverbrauch abzgl. 2.700 kW/h Eigenverbrauch zzgl. Betriebs- Nebenkosten zzgl. Stromzukauf zu 0,26 Euro pro Kilowattstunde abzgl. Vergütung für 6.300 kW/h verkauften Strom 192,- Euro
50% 12.800kW/h Jahresverbrauch abzgl. 4.500 kW/h Eigenverbrauch zzgl. Betriebs- Nebenkosten zzgl. Stromzukauf zu 0,26 Euro pro Kilowattstunde abzgl. Vergütung für 4.500 kW/h verkauften Strom 171,- Euro

 

Zum Vergleich mit anderen Heizsystemen beachten Sie bitte, dass die oben genannten monatlichen Kosten folgendes enthalten:

  • Energiekosten für Heizung und Warmwasser
  • Kosten für Haushaltsstrom einer 4- köpfigen Familie
  • Wartung, Verschleiß und Versicherung der kompletten Anlage

Der Eigenverbrauchs- Anteil kann mit einen Batteriespeicher noch weiter optimiert werden.

Wie funktioniert der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage?

Das Prinzip ist relativ einfach: Sie investieren einmalig in eine Photovoltaikanlage auf Ihrem Hausdach. Über das Jahr verteilt erzeugt diese Solaranlage elektrischen Strom. An manchen Tagen mehr, an anderen Tagen weniger. Einen Teil dieser Energie können Sie direkt im Haus verbrauchen. Jede Kilowattstunde die Sie selbst verbrauchen müssen Sie nicht aus dem Stromnetz kaufen und sparen somit 0,26 Euro (Stand 2019)

Elektrischen Strom, den Sie nicht sofort im Haus verbrauchen können leiten Sie in das Stromnetz weiter. Dafür erhalten Sie nach dem EEG- Gesetz eine garantierte Vergütung für die nächsten 20 Jahre. Derzeit beträgt diese ca. 0,12 Euro pro Kilowattstunde. Mit einer Photovoltaikanlage können Sie nur gewinnen.

Die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage beträgt mehr als 30 Jahre.

Photovoltaikanlage

Weitere Preisbeispiele nach Quadratmetern Wohnfläche

Die hier aufgeführte Beispielkalkulation ist mit der Infrarotheizung Premium – Line gerechnet. Das ist eine Performance- Infrarotheizung mit sehr guten Eigenschaften und 10 Jahren Produktgarantie. Alternativ dazu kann auch eine Infrarotheizung Basic- Line gerechnet werden. Diese ist auf ein gutes Preis-Leistungs- Verhältnis optimiert und mit 5 Jahren Produktgarantie ausgestattet.

Warmwasser- Erzeugung im Neubau für Ein- und Zweifamilienhäuser

Die effizienteste Art Warmwasser zu erzeugen sind dezentrale Durchlauferhitzer. Dabei wird das kalte Wasser in unmittelbare Nähe der Entnahmestelle, also z.B. ein Waschbecken oder eine Dusche mit hoher Leistung (elektrisch) innerhalb von wenigen Sekunden auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

Das ist effizient, führt aber in der Praxis meist zu einem Problem mit dem Anschlusswert des Hauses. Ein typischer Durchlauferhitzer für eine Dusche leitet in der Spitze ca. 24kW elektrisch. Die meisten Häuser verfügen über 2 Bäder. Hinzu kommt noch die elektrische Heizung und andere Verbraucher. Das ist für einen normalen Hausanschluss oft zu viel.

Weiterhin ist die Hohe Last nicht mit einer Photovoltaikanlage abzudecken. Hier eignet sich eine Warmwasser- Wärmepumpe wesentlich besser. Die elektrische Leistung ist eher gering und kann gezielt vom Wechselrichter angesteuert werden wenn Solarstrom vorhanden ist.

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Wir helfen Ihnen gerne weiter. Beschreiben Sie uns Ihr Anliegen. Alternativ können Sie uns auch telefonisch unter 06021/8671998 erreichen (Mo.-Fr. 8-19 Uhr)

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